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Trossingen: Musikstadt als Keimzelle eines neuen „Kreativwirtschaft-Clusters“

Dank der „Trossinger Leier“ ist bekannt: die Stadt war schon im 6. Jahrhundert ein musikalische Region. Wirtschaftlich setzte sich die Vorliebe für feinste Musiktechnik jedoch erst Mitte des 20. Jahrhunderts durch, als Matthias Hohner 1857 die Harmonikafabrik Matth. Hohner AG in Trossingen gründete. Bis 1939 schuf die Harmonika-Industrie 5.000 Stellen in Trossingen und war in den 1950ern auch mit dafür verantwortlich, dass hier das „Staatliche Hochschulinstitut für Musikerziehung“ angesiedelt wurde. Heute präsentiert sich die Musikstadt als moderner Bildungs-, Dienstleistungs- und Industriestandort, der im Rahmen umfangreicher Umstrukturierungen die monopolistische Ausrichtung auf die Musikindustrie bis in die 1990er erfolgreich abgestreift hat und sich inzwischen als facettenreicher Wirtschaftsstandort mit gesundem Branchenmix präsentiert. Insbesondere auf dem ehemaligen Hohner-Firmengelände, dem mit dem Landesdenkmalpreis ausgezeichneten „Hohner Areal“, haben sich in den vergangenen Jahren vielfältige junge Firmen aus den Bereichen IT-Dienstleistungen, Marketing, Design und Werbung angesiedelt und bilden nach Ansicht der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg zusammen mit einem außergewöhnlich innovativen musikalischen Bildungsangebot einen ernst zu nehmenden Ansatz für ein neues „Cluster der Kreativwirtschaft“ in Baden-Württemberg.

Da liegt einfach Musik drin: Unternehmenslandschaft in Trossingen

Obwohl sich in Trossingen in den vergangenen Jahrzehnten eine Vielfalt an Industrieunternehmen aus den Branchen Metallverarbeitung, Elektronik, Hightech, Papierverarbeitung und Maschinenbau etabliert hat, hängt immer noch jeder 5. Job in Trossingen direkt mit der Musikwirtschaft zusammen. Als größte Arbeitgeber in dieser Hinsicht gelten die Hochschule für Musik Trossingen, das Hohner Konservatorium, die Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen und die Hohner AG, die an ihrem Stammsitz immer noch rund 200 Mitarbeiter beschäftigt. Während hier vor allem Dozenten (m/w) unterschiedlicher Fachrichtungen, Instrumentenbauer (m/w) sowie akademische Nachwuchskräfte sehr gefragt sind, halten die Industrieunternehmen vor allem nach qualifizierten und erfahrenen Fachkräften Ausschau, wie zum Beispiel nach Projektmanagern (m/w), Abteilungsleitern (m/w), Key Account Managern (m/w), Softwareentwicklern (m/w), Mechatronikern (m/w), Industriemechanikern (m/w) und Experten für Vertrieb, Marketing und Verwaltung.

Leben und Arbeiten in der Musikstadt Trossingen

Als traditionsreicher Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort ist es für die Weiterentwicklung der Stadt Trossingen von großer Bedeutung, dass Bildung, Forschung, Entwicklung, Handwerk, Handel, Dienstleistung und Produktion auch weiterhin eng im Dialog bleiben. Mit dem Wirtschaftsforum stellt die Gemeinde eine Kommunikationsplattform bereit, die Barrieren zwischen etablierten Unternehmen und ansiedlungsinteressierten Firmen und Fachkräften erfolgreich einebnet. Auf sozialer Ebene stärkt die Stadt ihre Standortfaktoren im Arbeitskreis „Familienfreundliches Trossingen“, der gemeinnützige Projekte zum Ziele einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie erarbeitet. Gemeinsam an einem Strang zieht die Musikstadt aber auch im „Zweckverband interkommunales Gewerbegebiet Neuen“, der in Kooperation mit der Nachbargemeinde Durchhausen entstanden ist.